Hi Wolfjang!
Du kennst das Haus Peters nicht !?!
Eine echte Bildungslücke, die beim nächsten Eiderstedtbesuch unbedingt geschlossen werden muss.
Der Kolonialladen mit seinen Schubladen ist echt ne Wucht
und wenn man den Husumer Nachrichten Glauben schenken kann, dann haben im letzten Jahr fast so viele das Haus Peters besucht wie das Nissenhaus in Husum.
Nur den selbstgebackenen Kuchen werden wir aufgrund einer Anzeige wohl nicht mehr zu kaufen bekommen ::evil:
Schau: Quelle, Husumer Nachrichten von Freitag letzter Woche
16 000 Gäste besuchten
Haus Peters im vergangenen Jahr
Tetenbüll
„Es war wohl das erklärte Ziel, dem Haus Peters wirtschaftlich zu schaden“, sagte Brigitta Seidel in der Jahresversammlung des Fördervereins Haus Peters. „Die anonymen Anzeigen wegen Schwarzgastronomie wurden zwar abgeschmettert, doch brachte das Unruhe mitten in die Vorbereitungen zu unseren großen Horst-Janssen-Aktionen“, erläuterte die Geschäftsführerin des Museums im ehemaligen Krämerladen den Vorgang, der schließlich dazu führte, dass im Haus Peters kein selbst gebackener Kuchen mehr angeboten werden darf (wir berichteten).
Über 16 000 Besucher kamen im vergangenen Jahr in das kleine, aber feine Ausstellungshaus mitten im Dorf, nur knapp 200 weniger als im Jahr davor. „Damit können wir uns als Einrichtung in einem kleinen Ort durchaus sehen lassen“, betonte die Geschäftsführerin. „Denn in Husum erreicht das dortige Nissenhaus auch nur 20 000 Besucher, und im Storm-Haus sind es 23 000.“ In diesem Jahr soll der 200 000. Gast begrüßt werden, 2011 besteht die Einrichtung dann 20 Jahre.
Das neue Programm kann sich sehen lassen: Morgen eröffnet die Ausstellung „Till Warwas – Landschaften und Stilleben“ um 15 Uhr ihre Pforten, die beliebte „Rosenwoche“ findet wieder im Juli statt, und danach sind Engel das Thema. Der Künstler Otmar Alt, selbst Mitglied im Förderverein, wird seine Werke anlässlich seines 70. Geburtstags ab Oktober im Haus Peters präsentieren. Die Öffnung des Hauses im Winter ist recht erfolgreich – im Januar wurden 464 Gäste begrüßt.
Fördervereins-Mitglied Michael Weineck beanstandete, dass es keinen Bericht über die Arbeit im Vorstand gebe und machte sich Sorgen über die finanzielle Zukunft des Hauses. „In wenigen Jahren wird die Gemeinde wohl keine Zuschüsse mehr gewähren können. Es ist fahrlässig, die Krise nicht zu sehen und zu reagieren“, so Weineck. Darauf reagierte Vorstandsmitglied Heinz-Peter Schultz: „Haus Peters ist erfolgreich, es ist unsinnig, Alarmzeichen herbei zu diskutieren.“ Auch Henning Möller, Bürgermeister von Tetenbüll und Mitglied im Vorstand, betonte, das der Vorstand nicht berichtspflichtig sei und außerdem im Haushalt der Gemeinde ein Zuschuss eingestellt und schon gezahlt worden sei. Der Vorsitzende des Fördervereins, Sönnich Volquardsen, mahnte zur Gelassenheit. Und Brigitta Seidel wies daraufhin, dass auch der Förderverein einen großen Beitrag leiste.
Eine Wahl gab es dann auch noch: Kassenwartin Erna Ingwersen stellte sich der Wiederwahl und wurde einstimmig (bei eigener Enthaltung) bestätigt